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New York - Part 4

The different sides

Die nächsten Tage erfuhren wir sehr viel über die verschiedenen Seiten von New York. Sei das die Strassen, deren Aufbau, die verschiedenen Stadtteile, Nationalitäten, Wertvorstellungen und allgemein das Leben und Arbeiten in New York.


Day 6 - What a mess, with a happy ending

(Yankee Stadium, Bronx, Brooklyn, Queens, Dumbo, Brooklyn Bridge, Staten Island Ferry, Liberty by night)

Am letzten ganzen Tag hatten wir von einer anderen Tour Gesellschaft eine Halbtägige-Tour durch die Bronx, Queens und Brooklyn gebucht. Die Tour an sich wäre genial gewesen. Leider wurden wir ungewollt umgebucht, da unser Deutscher- oder Englischer-Guide krankheitshalber nicht führen konnte. Grundsätzlich kein Problem, jedoch hatte man uns nicht mitgeteilt, dass wir bei einer italienischen Gruppe integriert wurden. 

 

Der Guide hüpfte zwar hin- und her, erklärte uns zwischendurch Dinge auf Englisch, aber vieles wurde einfach schlichtweg vergessen. Denn ich bin nicht völlig sprach-unbegabt und habe auch gewisse Kleinigkeiten in italienischer Sprache verstanden und dies wurde uns auf Englisch nicht erzählt. Dafür wäre auch schlichtweg die Zeit zu kurz gewesen.

 

Wir erhielten nach einer Reklamation 50% unseres Geldes retour. Auch wenn es nicht gerade toll war, empfehle ich jedem eine solche Bezirkstour zu machen. Denn ohne eine explizite Buchung oder Planung würde man Bronx, Queens und Brooklyn nie so im Detail sehen.

 

Das Viertel Bronx ist einfach eindrücklich, vieles sieht tatsächlich aus wie in den typischen USA-Filmen und man merkt das es ein eher armer Bezirk ist, mit enorm viel Geschichte dahinter. Einerseits die vielen Graffitis, die Obdachlosen, diverse Gangzeichen und allgemein war es nicht gerade sauber.

Mir persönlich gefiel Queens an besten. Zum Leben und wohnen wäre meiner Meinung nach Brooklyn am interessantesten, denn dieser Teil hat einen gewissen Charm und es herrschte eine total andere Stimmung als im stürmischen Manhatten. Die Tour endete in Dumbo, wo man einen perfekten Blick auf die Brooklyn-Bridge hatte.

 

Dumbo war auch auf unserer Reise eingeplant und daher perfekt dass die Tour da endete. Dieser Stadtteil von Brooklyn kann ich äusserst empfehlen, wenn man sich ein wenig zurücklehnen will. Dumbo hat sich mittlerweile in eines der bedeutendsten Künstlerviertel in New York etabliert und deshalb total sehenswert. 


Danach machten wir uns selber auf den Weg über die Brookly-Bridge. Ich empfehle diese zu Fuss überqueren und kein Velo oder sonstiges Transportmittel zu benutzen. Der Marsch dauert etwa 45 Minuten, je nach Schnelligkeit. Die Aussicht auf dem Weg nach Manhattan ist einfach fesselnd. Man sieht die Skyline von einer anderen Sicht und es hat wieder einen speziellen und eigenen Scharm.

 

Als wir die Brooklyn-Bridge abgelaufen waren, hatten wir noch ein wenig Zeit vor unserem Abendprogramm. Also liefen wir einfach spontan ein wenig herum und kamen per Zufall an einem Streetfoodfestival vorbei, wo wir uns gleich mit einigen Köstlichkeiten beglückten. OMG es gab frisch gemachte Burgers und Fries - jap my favourite food ;)

 

Gleich nebenan befand sich das 21 Century Mall, welches ein toller Shoppingort ist, wenn man günstig zu Designerware kommen will. Ich war jedoch ein wenig überfordert mit der riesigen Masse und nachdem wir sogar ein Horrormoment in einem Fahrstuhl hatten, war für uns Ende. Heilige Sch***** wir waren in einem Lift und plötzlich sackte der 1 Etage runter und ging kurzer Hand nicht mehr auf. Zum Glück konnte ich mich einigermassen sammeln und Ruhe bewahren und die Türe ging dann doch auf. Wir wurden trotzdem einige Jahre älter durch den Schreckmoment. 


Wir machten uns nachträglich auf den Weg zur Staten Island Ferry. Am Hafen angekommen, hatten wir unglaublich Glück und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

 

Danach ging es ab zur Fähre, welche übrigens kostenlos ist und alle 30 Minuten fährt. Die Überquerung dauert ungefähr 20 Minuten und man sieht die Skyline und Liberty nochmals in voller Pracht.

 

Mir war es wichtig, die Freiheitsstatue nochmals per Nacht zu sehen, bevor wir nach Hause gehen würden.

Man sieht sie von der Fähre aus zwar nur klein, trotzdem ein wunderschönes Erlebnis.

 

Falls man Zeit hat und ein totaler Fan ist, könnte man die Tagestour, welche wir an Tag 5 gemacht hatten, nochmals am Abend/Nacht planen.

 

Auf der Rückreise von Staten Island wurden wir Zuschauer von einem wunderschönen Lichtspiel. Jeden Abend werden zwei riesige Lichtstrahle, dort wo einst die Twin Towers standen eingeschaltet. Diese leuchten dann als Symbol und Erinnerung. Der Anblick war traumhaft, auch wenn wir wegen des komischen Winkels nur 1 Strahl sahen. Sobald es dunkel wurde und ich die Skyline mit all den Lichtern aufleuchten sah, fühlte ich mich wie in einem Traum. Es war einfach wunderschön und für mich der perfekte Tagesabschluss vor unserer Rückreise in die Schweiz.


Day 7 - Lets go home

(HOPE Sign, Trump Tower)

Da unser Flug erst am Abend startete, hatten wir am Morgen Zeit die nahe Umgebung nochmals abzulaufen (5th Avenue und Times Square).

 

Wir besuchten also kurz den Trump Tower, welcher voll bewacht wurde mit jeglichen Sicherheitsleuten und man musste durch eine Art Kontrolle wie am Zoll. Ansonsten war es nicht unglaublich spektakulär.

 

Danach suchten wir vergebens nach dem berühmten LOVE-Sign. Bis uns jemand mitteilte, dass dies aus irgendwelchen Gründen entfernt wurde und stattdessen nun das HOPE-Sign aufgestellt wurde.

 

Zuletzt musste ich mir noch einen Handgepäckkoffer kaufen, da ich für meine Kinder einfach eine riesen Menge an Sachen vom Disneystore gekauft hatte. Also ging es nochmals kurz zum Disneystore und ich kaufte mir auch da gleich einen Koffer, wo denn sonst ;)

 

Am Flughafen endlich angekommen, waren wir beide langsam bereit und froh um die Rückreise.

Auch wenn ich 7 Tage New York perfekt empfinde, waren es lange Tage vor allem ohne meine Familie. 


Fazit

Mir gefällt die Stimmung, das JubelTrubel, das Aktive und die Amerikaner sind auffallend freundlich und interessant. Die Obdachlosen waren für mich wirklich einen Schlag ins Gesicht. Dies kann man einfach überhaupt nicht vergleichen mit der Schweiz oder Europa. Denn da sieht man Menschen, denen es wirklich nicht gut geht und arm sind. Auch die Gespräche mit Einheimischen waren extrem spannend. Der Patriotismus gefiel mir enorm und die Stadt an sich war sehr sauber, lediglich der Geruch und Smog war äusserst unappetitlich.

 

Mein Fazit: Ich liebe diese Stadt und würde auf jeden Fall wieder hingehen. Meiner Meinung auch mit Kindern so ab 6 Jahren völlig machbar.

 

Meine Top 5 Dinge die man gesehen haben muss: 

  1. Times Square
  2. Freiheitsstatue
  3. Top of the Rocks
  4. 9/11 Memorial
  5. Ein Musical

Falls du bis hierhin mitgelesen hast, wow Hut ab. Ich weiss nicht ob ich so viel gelesen hätte, ausser ich hätte selber gerade eine New York Reise geplant. Trotzdem musste ich meine Woche in New York festhalten und vielleicht kann ich den Einen oder Anderen inspirieren oder gewisse Informationen und Details weitergeben.

 

NEW YORK I LOVE YOU!!!


Kommentare: 1
  • #1

    C. Müller (Donnerstag, 24 September 2020 21:43)

    Mir persönlich gefiel die Brooklyn Bridge enorm, vor allem Dumbo war auch einer meiner absoluten lieblings Orte. Als ich auf meiner Amerikareise war, hatte ich das Glück und hab das LOVE Sign noch gesehen, doch das HOPE ist auch toll. Wir hatten auch eine Bronx Tour gebucht und kann ich allen wärmstens empfehlen. Toller Beitrag übrigens!